Liebe SoLawistas,

bevor eure noch frischen Eindrücke des Frühjahrsgemüses überschattet von der Freude an Tomaten und Zucchini zu sehr verblassen, möchten wir euch um euer Feedback bitten, um im nächsten Jahr alles noch etwas besser machen zu können.

Bitte schreibt uns eure 3 posivisten und 3 kritischsten Erinnerungen zum Gemüse bisher. Uns interessieren dabei besonders Eindrücke zur Menge, zeitlichen Staffelung, Qualität, Aufbereitung (Bund, lose,...) einzelner Gemüsesorten. Natürlich könnt ihr uns auch sehr gerne mehr als 3 Eindrücke schreiben.

Habt ihr Ideen, die wir integrieren sollen? Welches Koch-, Rohkost-Gemüse, welcher Salat oder Kräuter fehlte euch?


(Zum Kopieren:)

01: Bitte genau so wieder machen:
02: Bitte genau so wieder machen:
03: Bitte genau so wieder machen:
04: Bitte anders machen:
05: Bitte anders machen:
06: Bitte anders machen:

Dir fällt spontan nichts ein? Hier ein paar Stichpunkte: Spinat, Mangold, Spitzkohl, Stangensellerie, Kohlrabi, Fenchel, Radieschen

Vielen vielen Dank für dein Feedback, so lernen wir die Ansprüche und Vorlieben von allen kennen und können das nächste Jahr unserer Solawi noch besser planen und auf eure Wünsche eingehen!

Schöne Grüße aus der Gärtnerei,

Inga und Ole

Wer noch mehr ins Detail gehen will, findet unten unsere (unfertigen) Gedanken zu den einzelnen Kulturen:

 

Kochgemüse

    Mangold

Würden wir nächstes Frühjahr häufiger anbauen. Hat gleich die ersten auftauchenden Läuse eingefangen (die haben sich bei der vorherrschenden trockenen Wärme wohl gefühlt). Das sind die Bedingungen, da können wir nicht wirklich etwas dran ändern. Wir stellen ihn euch als lose Ware zur Verfügung, wiegen ihn also ab.

    Spitzkohl

Wir würden nächstes Jahr einen kleineren ersten Satz machen, der dann gute Chancen hat, qualitätiv besser zu sein. Mit dem zweiten Spitzkohl aus dem Freiland waren wir zufriedener. Mehr Ausfall, aber das was ürbig blieb war schön.

Ihn Stückweise heraus zu geben fanden wir passend. Aufgrund der Verfügbarkeit haben wir euch teils gebeten ih für einen halben Anteil zu halbieren.

    Spinat

War unerwartet viel. Wir haben ihn als Begrünung fürs Gewächshaus gedacht, und waren dann von der Fülle und Qualität überrascht - zu schade, um ihn einzuarbeiten, lieber an euch verteilt.

Der letztere war aus irgendeinem Grund sehr zart, dann über Nacht im warmen Schuppen wie gekocht, und nicht mehr schön bei euch angekommen. Da haben wir draus gelernt, ob, wie, wie lange und was wir im Schuppen unterstellen können.

Insgesamt hat mir der restliche Spinat gut gefallen, und ich würde wieder ähnliche Mengen im nächsten Frühjahr anstreben. Er wächst schnell und es ist das erste Kochgemüse, mit dem wir euch versorgen können.

    Fenchel

Auch eines der ersten Kochgemüse, die man im Frühjahr anbauen kann, daher unverzichtbar. Fenchel würden wir nächstes Jahr zeitlich etwas auseinanderziehen, um euch eine Fenchel-Pause zu gönnen. mit z.T. 4 Fenchelknollen pro EA konnte vielleicht nicht jede/r was anfangen, aber wer es konnte, der hatte eine ordentliche Mahlzeit.

    Lauchzwiebeln 

Waren ein Zufall, weil wir Steckzwiebeln übrig hatten. Haben uns aber ganz gut gefallen.


Knabbergemüse
    Kohlrabi

Die ersten zwei Sätze waren in Menge und Qualität bombastisch. Das würde ich jederzeit wieder machen, zumal wohl jede/r mit Kohlrabi etwas anfangen kann.

Mit den zweiten zwei Sätzen aus dem Freiland wurde es dann langsam etwas viel Kohlrabi. Die waren gestaucht, da wir erst aufgrund der Witterung nicht aufs Land konnten, und dann beide auf einmal pflanzen mussten. Ansonsten hättet ihr weniger Kohlrabi, dafür häufiger, bekommen. Das würde ich fürs nächste Jahr anstreben. Ansonsten kann die Kultur m.E. so wiederholt werden.

    Radieschen

Wir hatten jetzt eine kleine Radieschen-Lücke - für die Bereicherung des Angebots hätten es häufiger welche sein dürfen. Aber Radieschen sind in der Ernte seeehr arbeitsintensiv. Während unserer Arbeitsspitzen im Mai/Juni haben wir keine Radieschen-Ernte geplant gehabt, was ich auch wieder so machen wollen würde.

Theoretisch könnten wir Radieschen ohne Blätter als Kilo-Ware verteilen, das würde uns das bündeln ersparen. Andererseits ist Stückware für uns und euch beim Aufteilen einfacher. Vielleicht probieren wir es mal aus.

Qualitativ haben mir die ersten Gewächshaus-Radieschen und die jetzigen Freiland-Radieschen am besten gefallen. Der Freiland-Satz dazwischen war von Schädlingen befallen, die haben wir jetzt mit einem Netz abgehalten.

    Rettich

Von dem Ertrag waren wir etwas enttäuscht. Wahrscheinlich lag es daran, dass wir ihm zuwenig Waser gegeben hatten. Das war ganz am Anfang, als wir noch lernen mussten, wie viel Wasser die Böden im Gewächshaus vertragen können. Ansonsten aber eine schöne Abwechslung zu Radieschen, die ich mit mehr Wasser wiederholen würde.

    Stangensellerie

Mag nicht jede/r, deshalb geben wir es derzeit für ca die Hälfte der EA "zur freien Verfügung " raus. Gefaällt uns vom Anbau und der Qualität ganz gut.

   

Salat

    Kopfsalat
Zwei Stck. pro EA fanden wir eine gute Menge - oder ist das zu viel?
    Wildsalat (Hirschhornwegerich, Rote Bete Blätter, Salatrauke)
Der erste Schwung war zu viel, jetzt 2 Bund/ EA gefiel uns gut.
    Rucola
Weils lecker ist, würd ich es gern häufiger machen - weil es auch zur Kohlfamilie gehört, und wir Fruchtfolge-bedingt weniger Kohl-Vertreter haben wollen, ziehen wir Beta-Hirschhorn vor.
 

Kräuter

Petersilie
Bislang m.E. schön. Könnt ihr jede Woche was damit anfangen, oder sollen wir auch mal aussetzen?
    Schnittlauch
Wie Petersilie.
   Koriander
Der Anbau gelingt ganz gut, daher bekommt ihr es recht häufig für ein Kraut, mit dem nicht jede/r etwas anfangen kann.
 

Obst

    Erdbeeren

Da Erdbeeren täglich geerntet und verbraucht werden müssen, sind sie nicht wirklich für unsere wöchentliche Verteilungsstruktur geeignet. Ihr habt's gemerkt, sie waren dann z.T. nur noch Erdbeer-Shake-tauglich.

Zudem sind Erdbeeren sehr Flächenintensiv (stehen lange, brauchen viel Platz), und wir haben tendenziell Platzmangel in der Gärtnerei.

Die Erdbeeren hatten wir von Wolfgang übernommen, und sie haben dank seiner Pflege auch grandios getragen und waren sehr lecker. Ich würde trotzdem aufgrund o.g. Argument nächstes Jahr keine Erdbeeren anbauen wollen.

 
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