Willkommen zur Ackerpost!
 

Hallo liebe SoLawistas,

auch in diesem Monat gibt es viel Neues zu berichten. Viel Spaß beim Lesen unseres dritten Newsletters!

Inhalt

1. Termine - Infostände und Stammtisch
2. Aktuelles - Überarbeitung des Wirtschaftsplans
3. Aufrufe - Wir wollen 85 werden und suchen Depots
4. Aktionen - Aktivitäten im November
5. Mensch-Acker - Interview mit dem Initiator Ole
6. Gute Frage - Absichtserklärung, Bieterrunde, Depots?
7. Tipps & Anregungen - von Solawista zu Solawista
8. In eigener Sache - Ackerpost, unser Kommunkationsmedium

     Kalender
Infostand auf Weihnachtsbasar
Rainer und Erich organisieren einen Infostand auf dem Weihnachtsbasar der Rudolf Steiner Schule. Wer mithelfen mag, möge sich per Mail melden – wer Lust hat vorbei zu schauen ist herzlich willkommen. Bitte informiert auch euer Netzwerk über den Stand, denn hier gibt es die Möglichkeit für Infos und Austausch.

Ort & Zeit:
Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf, Am Brink 7, 21029 Hamburg
von 11-17 Uhr



Info-Point am Stammtisch
Wer Lust hat, bei Bier oder Tee mal zu erkunden, wie sich „Solawistas“ in der Herde bewegen (und welche Nahrungsmittel sie zu sich nehmen, ob diese Gattung auch Humor hat oder mit was sie sich stundenlang beschäftigen kann 😁) ist herzlich willkommen, kommet zuhauf!

In den nächsten Wochen (5.12., 12.12., 19.12., 9.1.) stehen wir allen Interessentinnen am Stammtisch für Fragen und Informationen rund um die Solawi zur Verfügung. Wir bitten euch herzlich, für die Solawi nochmal kräftig Werbung zu machen und potentielle Solawistas vom Stammtisch zu erzählen. Wir möchten noch 40 Ernteanteile an genussfreudige und solidarische Solawistas vergeben

Ort & Zeit:
Bel AmiHoltenklinker-Strasse 26, Hamburg - Bergedorf

5.12. | 12.12. | 19.12. | 9.1. jeweils 
ab 19:00 Uhr


Versammlung und Bieterrunde
Nach Neujahr wird es ernst – unsere allererste Vollversammlung, von der wir sicher in 20 Jahren Legenden zu erzählen wissen.

Ort & Zeit:

KulturA, Otto-Grot-Straße 90, 21035 Hamburg-Bergedorf
14.1.2018 15-18:00
Du kannst Dir auch gerne unseren öffentlichen Kalender anschauen, oder gleich ein Abo unseres Kalenders abschließen. Der Kalender synchronisiert sich dann in einer extra Kalenderliste mit Deinem bisherigen digitalen Kalender. Wenn Du willst sogar auf allen Geräten (Mobiltelefon, Laptop, Tablet).
 
Öffentlicher Kalender
Abo des Kalenders
Anpassung des Wirtschaftsplans
Bericht von Ole und Inga


Wir haben die letzten Wochen viel hin und her gerechnet, um alles in Einklang zu bringen:
Die erzeugte Gemüsemenge mit der Mitgliederzahl, mit einem akzeptablen Beitrag, und diesen wiederum mit den Kosten, mit der Arbeitskraft und Fläche.
Dabei ist dabei heraus gekommen, dass Fläche und Arbeitskraft für ca. 85 Ernteanteile realistisch ist, denn wir möchten auf jeden Fall eine angemessene Menge pro Haushalt anstreben. Da die Ernte durch weniger Anteile geteilt wird, bedeutet das für uns alle einen höheren Richtwert - wir rechnen im Moment mit einem Richtwert pro Ernteanteil von 95 Euro (bisher haben wir 85 Euro als Orientierungswert veröffentlicht).
Auch wenn wir immer von einem Orientierungswert sprachen, hätten wir es trotzdem lieber gehabt, wenn der Betrag sich nicht mehr erhöht. Auch hätten wir die genauen Berechnungen gerne noch früher fertig gehabt, allerdings war uns das parallel zur Erwerbsarbeit und der Vielzahl an Aufgaben, die wir gerade haben, um die Solawi zu starten, nicht möglich.

Nach aktuellem Plan ergeben sich folgende Neuerungen:
  • Der  monatliche Richtwert-Beitrag erhöht sich auf ca. 95 Euro
  • Wir werden weitere Flächen dazu pachten: Ein kleines Stück in der Gärtnerei Bartsch. Und ein größeres Stück Bio-Fläche auf einem anderen Hof für 2018. Für 2019 checken wir gerade weitere Optionen.
  • Die Fläche auf dem anderen Hof bedeutet für uns GärtnerInnen mehr Logistik. Maschinen, Menschen, Gemüse müssen hin und her fahren, wir müssen für Bewässerung sorgen.
  • Mit Vorsicht möchten wir aber auch einen Vorteil nennen: Auf Biohof Bartsch können wir eure Wünsche, bei der Arbeit in Gewächshaus und Acker teilzuhaben, nur in Grenzen umsetzen (In Anzahl und Zeit). Auf der anderen Fläche können wir hoffentlich Absprachen mit dem Inhaber treffen, die euch mehr Spielraum bieten.
Da unsere Flächen begrenzter sind als geplant und die Solawi Nordheide sich von 100 auf 300 Ernteanteile vergrößert, wird die geplante Kooperation nicht oder nur deutlich eingeschränkt stattfinden. Das wiederum hat zur Folge:
Wir bauen selbst Kohl, Kürbis, Zucchini, Zwiebeln, Rote Bete etc.an.
Wir verzichten im ersten Jahr auf den Anbau von Kartoffeln, weil das zuviel Fläche in Anspruch nimmt.

Der aktuelle Stand ist Ergebnis eines komplexen Prozesses, bei dem wir uns gemeinsam mit euch der geplanten "Realität" schrittweise von vielen verschiedenen Seiten annähern, und der vor weniger als 6 Monaten noch eine Vision ohne konkretes Land und ohne begeisterte Mitglieder war.

Wir sind auf der einen Seite enttäuscht, dass unsere Planungsrechnung nicht gleich beim ersten mal aufging und auf der anderen Seite erleichtert, dass es uns in der Wirtschafts- und Anbauplanung rechtzeitig aufgefallen ist, um zu reagieren. Und dass wir mit dem dazu zu pachtenden Land höchstwahrscheinlich eine Lösung gefunden haben.
Uns ist Transparenz im gesamten Prozess sehr wichtig. Am 14.1.2018 werdet ihr bei der Bieterrunde den fertigen Wirtschaftsplan von uns bekommen. Wer sich schon jetzt für einen detaillierten Einblick in unsere Planung interessiert, kann sich gerne melden.
Eines ist klar: je später Veränderungen auftreten, desto eher können sie zu Problemen werden, oder als solche empfunden werden. Ein Schluss, den wir für uns daher ziehen: Wir möchten uns jetzt hauptsächlich auf Anbauplanung und Betriebsgründung konzentrieren, und brauchen deshalb weiterhin und gerade jetzt eure Unterstützung in allen anderen Bereichen.

Wir hoffen sehr, dass wir euch ein gutes Bild der aktuellen Situation gegeben haben. Wir freuen uns, diesen spannenden Weg mit euch gemeinsam zu gehen.

Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gern bei uns.
Liebe Grüße

Ole und Inga

Unterstützung organisieren
Aufrufe
Wir freuen uns über Unterstützung!

 
Wir wollen 85 werden!
So könnt ihr uns unterstützen


Es gibt eine pdf Datei auf unserer Website, die als Flugblatt versendet oder ausgedruckt und ausgelegt werden kann. Wir bitten alle Mitglieder ganz herzlich, im persönlichen Netzwerk auf Solawi aufmerksam zu machen. Verweist auch gerne auf die Website www.solawi-vierlande.de.
Interessentinnen finden hier auch die Absichtserklärung.


Hier brauchen wir Depots
Übersicht zur Lage der Wohnorte unserer Mitglieder


Damit sich ein Depot rechnet, brauchen wir eine gewissen Anzahl von Mitgliedern in räumlicher Nähe dazu. Deswegen ist es speziell sinnvoll in eurem und angrenzenden Stadtteilen SoLawistas ins Boot zu holen.

Außerdem brauchen wir euer Engagement, um Depots zu finden. Das können private Kellerräume, Räume in Läden, Stadtteilzentren etc. sein. Meldet euch gern bei uns für weitere Infos.

 
SoLaWistas in Aktion
Aktivitäten im November


Am 2.11. und am 13.11.17 fanden wieder zwei Infoveranstaltungen statt, die von vielen aktiven Mitgliedern vorbereitet und durchgeführt wurden. In der Lola wurde die Veranstaltung im kleinen Kreis wieder von Wolfgang aus der Solawi Nordheide unterstützt. Im Kulturforum Serrahn wurde die Veranstaltung diesmal stärker dialogisch mit den rund 50 BesucherInnen gestaltet. Insgesamt können wir jetzt rund 20 neue Interessentinnen begrüßen, die heute das erste mal Ackerpost bekommen, deshalb speziell an euch: Seid herzlich willkommen und meldet euch gerne, wenn ihr Fragen habt!
 

Menschen und AG´s stellen sich vor
Interview mit dem Initiator Ole - wovon träumst Du?


Hallo Ole,
in der letzten Ackerpost wurde das Interview mit Inga veröffentlicht. Heute bist Du dran – wir haben Dir die gleichen Fragen gestellt wie Inga. Auf der Website ist (mit leichter Verzögerung wegen technischer Probleme) zu lesen, wo Ähnlichkeiten und Unterschiede in euren Antworten liegen – danke, dass Du mitgemacht hast.
www.solawi-vierlande.de

 

Wie verbindlich ist eigentlich eine Absichtserklärung?

Mit der unterschriebenen Absichtserklärung gebt ihr uns Planungssicherheit. Wir möchten zur ersten Vollversammlung die Menschen einladen, die mit der Absicht kommen, einen Ernteanteil verbindlich für 1 Jahr zu finanzieren (Es braucht 85 Ernteanteile, damit die SoLawi wirtschaftlich tragfähig ist, wenn halbe Ernteanteile gezeichnet werden sind es entsprechend mehr Menschen). Bindend ist Deine Zusage erst dann, wenn du ein konkretes Gebot in der Bieterrunde abgibst. Trotzdem ist die Planungssicherheit maßgeblich für den Erfolg des Projektes. D.h. wenn Du eine Absichtserklärung unterschrieben hast, rechnen wir mit Dir. Sollten dir nach der Unterschrift Fragen kommen, so melde Dich gerne bei uns.

Was mache ich, wenn es in meiner Nähe kein Depot geben wird?

Bitte prüfe, ob es in Deinem Umfeld einen Ort geben kann, der als Depot geeignet ist und vielleicht findest Du auch weitere Interessentinnen in Deiner Nachbarschaft. Das wäre die beste Lösung. Sollte sich das nicht ergeben, so erhältst Du Dein Gemüse in dem Depot, das Deinem Wohnort am nächsten ist.

Was ist eine Bieterrunde?

Am 14.01.18 stellen wir auf der Vollversammlung den Wirtschaftsplan für 2018 vor. Daraus und aus der Anzahl der Ernteanteile ergibt sich der rechnerische Durchschnitt für die Kosten eines Ernteanteils. Als Solidargemeinschaft nehmen wir an, dass unsere Mitglieder unterschiedliche persönliche finanzielle Möglichkeiten haben. Grundhaltung und Grundidee der Solawi ist es, dass jeder gutes Gemüse haben soll und dass diejenigen, die mehr haben manchmal auch mehr geben können und wollen. Mit diesem Grundgedanken geben wir alle ein anonymes Gebot ab und schauen, ob die Gemeinschaft es zusammen schafft, die Gesamtsumme des Wirtschaftsplans zu finanzieren. Ist die Summe nicht erreicht, so wird nochmal ein Gebot nachgelegt. Ist sie erreicht, so ist dein anonymes Gebot verbindlich, du schließt einen Vertrag mit der SoLawi und richtest einen Dauerauftrag mit monatlicher Abbuchung für 1 Jahr ein. Bis zur nächsten Bieterrunde….
Von Solawista zu Solawista

Elena hat eine alternative Suchmaschine entdeckt, die Umweltbewusstsein fördert. Wer Lust hat, sie mal auszuprobieren: Was ist Ecosia? Die Suchmaschine, die Bäume pflanzt.
 
Newsletter bestellen und abbestellen
Wir möchten den Newsletter gerne verbindlich an alle angemeldeten Mitglieder versenden. Solidarische Landwirtschaft bedarf Kommunikation! Um den rechtlichen Bedingungen Genüge zu tun, unten trotzdem die Möglichkeit abzubestellen.
 
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