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Gemüse KW 42
Liebe Solawistas,
diese Woche gibt es:
- Fenchel
- Paprika
- Kohlrabi
- Kürbis (Hokkaido o. Butternut)
- Mangold (Rainbow)
- Römersalat
- Möhren
Zubereitungstipps
Wenn ich wenig Zeit hab, haue ich Fenchel, wie jedes andere Gemüse auch, einfach in den Ofen:
Putzen, klein schneiden, Marinade aus olivenöl, Kräutern, Salz in eine Schüssel geben, Gemüse damit vermengen, 25-30 Min bei 150 °C auf dem Belch backen. Dazu passt jede "Sättigungsbeilage", Kräuterquark, Joghurt, etc.
Oder: Stöbert in der Rezepte-Datenbank von Gemüse bringt's
Schöne Grüße von
Inga
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Jede Woche Mangold – das kann schon herausfordern. Damit Mangold auch weiterhin eine Freude ist, erzähl ich euch diese Woche, wie ich Mangold am liebsten zubereite:
Gewürze in ein wenig Olivenöl im Wok anrösten:
1 TL Kreuzkümmel, 3 TL Koriandersamen, 2 Knoblauchzehen, 1 daumenlanges Stück Ingwer
Wenn die Gewürze etwas braun sind, die in ~2cm breite Stücke geschnittenen Stiele des Mangold dazu, nicht zu oft umrühren, beim braten, damit er nicht matschig wird. Salzen, gewaschene und kleingeschnittene Blätter drauf, Deckel drauf und zusammenfallen lassen.
Nach 10 Minuten unterheben.
Dazu passt bspw. Hirse, Reis, Buchweizen, … und ein Löffel Schmand.
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Liebe SoLawistas,
das Jahr geht mit großen Schritten seinem Ende entgegen und auch der Februar - mit dessen Ende auch unser erstes Wirtschaftsjahr endet - rückt immer näher.
Wir sehen unser gemeinsames erstes Jahr als vollen Erfolg an und möchten gemeinsam mit euch weiter durchstarten.
Für uns stehen nun die Planungen fürs nächste Jahr an: Flächenzuordnung, Auswahl der Sorten, Planung der Mengen, zeitliche Staffelung,
… dann müssen die Voraussetzungen geschaffen werden: Flächenakquise, Pachtverträge, Arbeitskräfte.
Und natürlich das Wichtigste: Wir müssen wissen, ob ihr nächstes Jahr mit dabei seid und wir genügend SoLawistas sind – oder ob wir noch die Werbetrommel rühren müssen.
Daher bitten wir euch, uns bis Dienstag, den 23.10. Rückmeldung zu geben:
Wollt ihr im zweiten Wirtschaftsjahr ab März 2019 wieder Teil der SoLawi Vierlande sein?
Wenn ja:
- Wieviele Anteile hattet ihr dieses Jahr? (z.b.: 0,5 / 1 / 1,5)
- Mit wievielen Personen habt ihr davon gegessen?
- Wie viele Anteile wollt ihr im nächsten Jahr haben?
- Wisst ihr von Bekannten, die im nächsten Jahr dabei sein wollen? Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, dass sie sich bei uns melden: buero@solawi-vierlande.de
Wenn nicht:
- bitte schreibt uns dies ganz kurz, damit wir bescheid wissen. Wenn ihr mögt schreibt gerne kurz warum.
Wir haben das erste Jahr mit euch bisher total genossen und freuen uns sehr auf das nächste gemeinsame Jahr!
Beste Grüße
die GärtnerInnen
Inga und Ole
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Bis Mitte November bringen wir die großen Herbst-Ernten ein. Es gibt jede Woche (fast) jeden Tag etwas zu tun. Habt ihr ein paar Stunden übrig?
Anmeldung bei Kristina:
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Am 28.12.2018 und am 4.1.2019 wird es kein Gemüse von uns geben. Wir möchten (unseren ersten) Urlaub dieses Jahr machen, um im Neuen Jahr wieder mit Power dabei zu sein.
Wir sehen vor Weihnachten zu, dass ihr gut mit Rotkohl ausgestattet seid, und sind in der zweiten Kalenderwoche wieder am Start.
Inga und Ole
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*** Save the Date ***
Im Januar (Sonntag, den 20.1.2019) steht die Bieterrunde fürs nächste Wirtschaftsjahr an.
Steffi hat den Hut aufgesetzt, und braucht ein Team, das die Bieterrunde mit organisiert.
Dies wird Dinge beinhalten, wie: Raum mieten, Moderation finden, Ablaufplan überlegen, erstellen, Beteiligte koordinieren (Moderation, Logistik-AG, GärtnerInnen, Finanz-AG, Acker-AG), Einladung der Mitglieder, Checklisten führen (Unterlagen wie Verträge, Gebot-Zettel, Finanzübersicht gedruckt, ...), ...
Wem jucken die Finger?
Meldet euch bei Steffi:
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Vom 23.-30.9.18 fand die 10. Hamburger Klimawoche statt. Sie bringt Wissenschaftler*innen, Unternehmer*innen und ganz normale Menschen zusammen, um über nachhaltiges und klimaschonendes Leben und Wirtschaften sowie die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (https://17ziele.de/) zu informieren, darüber zu diskutieren und sich möglichst zum Handeln inspirieren zu lassen. Und am Freitag, den 28.9., waren auch wir, Roy, Inga und Kristina, mit einem Solawi-Stand auf dem Lattenplatz auf St.Pauli dabei.
Der Wind war zeitweise in recht kühlen Böen unterwegs, aber die menschliche Gesellschaft auf dem Platz dafür umso netter: Vertreter*innen der Albert-Schweitzer-Stiftung, der Waldmenschen, des Ökomarkt Vereins und der Werkkiste, von Gemeinwohl Ökonomie Hamburg, my [fair] product, pflanzmich.de und noch einigen mehr hatten, genau wie wir, ihre Zelte geschmückt und freuten sich über regen Besuch (nun nicht gerade wie beim Hamburger Dom, aber das ist ja kein Nachteil) und interessierte Fragen zu ihrer Arbeit.
Da wir eine studierte Bodenkundlerin unter uns haben, stand am Solawi-Stand alles im Zeichen der Bodengesundheit. So konnte mensch sich eine Info-Ausstellung der giz zum Thema ansehen und dabei lernen, wie ein gesunder Boden zum Klimaschutz beiträgt (hier zu finden und sehr lesenswert), die schöne Bio-Erde aus der Gärtnerei mit der etwas weniger schönen Erde von einem konventionell bewirtschafteten Acker miteinander vergleichen und reichlich Infomaterial einstecken. Außerdem gab es die Möglichkeit, selbst Greenwashing zu betreiben (ein Zinnbecken voll Wasser sowie eine gute Handvoll Gras und Kräuter von der Wiese nebenan reichen aus ;-)), und sich mit einem Saatguträtsel zu amüsieren.
Diese Angebote – und wohl auch die großartige rote Paprika, die überall zur Deko herumlag und außerdem verkostet werden durfte – haben einige Interessierte an unseren Stand gelockt: Nach einem etwas schleppenden Start (da hat man wenigstens Zeit, sich miteinander zu unterhalten, ist auch schön!) waren wir durchweg in spannende Gespräche mit Menschen verwickelt, die mehr über unsere Solawi wissen wollten oder von ihren Initiativen und Projekten erzählten. Langweilig ist es uns jedenfalls nicht geworden. Vom Programm auf der Bühne, wo Wissenschaftler in Kürzestvorträgen über ihre Themen berichteten, hätte ich sogar gerne ein bisschen mehr mitbekommen :-)
Also nächstes Jahr gerne wieder! Inga und Roy, es war richtig nett mit euch, und die Aktion hat von der Vorbereitung bis zum Aufräumen danach echt Spaß gemacht. Es war toll, so nette und vielfältige Kontakte zu knüpfen, und es hat mir auch ausgesprochen gut gefallen, unsere kleine Solawi, die uns allwöchentlich mit Gemüse versorgt, in diesen so viel größeren Kontext gesetzt zu sehen. Denn es geht eben nicht „nur“ um Gemüse, sondern auch um einen (klitze)kleinen Beitrag, die Welt zu retten – Möhrchen für Möhrchen!
Kristina
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Nach dem Weißohl sind nun auch der Rotkohl, Schwarzer Rettich und Lagerkohlrabi, sowie ein Teil der Roten Bete eingebracht. Wir freuen uns auf eure Mitarbeit bei Möhren, Wirsing, Steckrübe, Pastinake!
Draußen haben wir die letzten Kulturen gepflanzt: Spinat auf Dämmen, damit der Bestand besser durchlüftet ist, dadurch abtrocknen kann und weniger anfällig für Krankheiten ist.
Elena und co. haben letztes Wochenende einen Teil der Tomaten geräumt, so dass wir dort einen Mangold für den Winter anpflanzen können. Vielen Dank!
Wie jede Woche haben uns Agu bei der Ernte am Freitag und Kristina, diesmal red-handed bei der Rote Bete Ernte erwischt, unterstützt. Vielen Dank auch an euch.
Dank Wolfgang und Erich liegen nun die Innereien des alten Kühlaggregates unseres Kühlcontainers feinsäuberlich auseinander-geflext, -geschraubt, -gerissen neben dem Gewächshaus.
Bei der Gelegenheit haben wir mal in den verlassenen Hummelkasten geguckt. Sieht ein wenig nach einer H.R. Giger-Zeichnung aus. Da haben auf jeden Fall nicht nur Hummeln drin gewohnt – Entomologen unter uns, die die Mitbewohner erkennen (siehe Blog)?
Unser Kürbis-Lager neigt sich dem Ende zu. Diese und evtl noch nächste Woche hauen wir den Rest raus. Rechtzeitig vorm Frost können die Kürbisse so bei euch unterschlüpfen. Der Mangold ist uns jede Woche eine Freude – in seiner Vitalität und Farbpracht. Wir hoffen, ihn euch mit unseren Rezepten auch schmackhaft zu machen. Die Kräuter-Saison ist für uns vorüber: Die Petersilie braucht ein paar Blätter um im Frühjahr noch mal Sonne zu tanken. Der Schnittlauch trägt ein Herbstkleid – die ganzen gelben Halme heraus zu sortieren wäre zu viel Arbeit für das Ergebnis, das dann doch nicht schön wäre. Aus den Resten der Endivien (geneigte Blog Leser haben das Drama verfolgt) haben wir versucht noch das Beste für euch raus zu holen, und Schnittsalat gemacht. Nun gibt’s noch einmal einen Römersalat – und dann war's das mit Kopfsalat aus dem Freiland. Freut euch auf Asia-Salat, Postelein, Winterkresse und Feldsalat.
Bilder findet ihr wieder im Blog.
Schöne Grüße von
Inga
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Ihr kennt's schon:
- Tomatenkisten. Falls das Papier in den Tomatenkisten nicht zu dreckig ist, lasst es gern drin – damit spart ihr Müll und wir Arbeit!
- Abwiegen. Wir wiegen das Gemüse so genau wir können aus, und teilen es durch die Anteile - bitte wiegt daher auch und schätzt nicht.
Sonst kann es sein, das für die oder den letzten nichts mehr da ist - wir haben eine paar Rückmeldungen bekommen, dass von einigen Sorten am Ende nichts mehr da war.
Fehler können immer passieren, klar! ...uns ganz sicher auch.
Also, neben genauem Ablesen der Waage ist Toleranz und Langmut gefragt.
- Transportbehältnisse. Tasche oder Korb nicht vergessen: Die Kisten müssen im Depot bleiben, und am folgenden Freitag an die Gärtnerei zurück. Bringt also bitte eigene Transportbehältnisse mit, Danke!
- Abholzeit. Das Gemüse kann wieder ab 12:30 den Hof verlassen.
- Gemüse-Vertretung. Falls ihr es mal nicht schafft euer Gemüse abzuholen oder ihr in denn Urlaub fahrt wäre es eine tolle Sache wenn ihr eine Vertretung habt der euren Anteil abholt.
- Halber Ernteanteil? Halben Kohlkopf! Wenn wir bei Stückware oder Bunden /Kohlköpfe, Radieschen, Schnittluach...) schreiben, dass der halbe Ernteanteil die Hälfte bekommt - seid nicht schüchtern sondern macht das Bund auf, nehmt euch die Hälfte raus, oder zerschneidet den Kohlkopf!
Wir machen keine kleinen Bunde, und können keine extra kleinen Kohlköpfe für halbe Anteile ernten. Daher: Bitte ein Messer ins Depot legen!
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