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Die Bieterrunde ermöglicht Solidarität zwischen den Mitgliedern. Wer mehr zahlen kann und will tut das, wer weniger zahlen kann, dem wird das hierdurch ermöglicht.
In der Bieterrunde legt sich jede/r auf einen individuellen monatlichen Grundbetrag für das folgende Kalenderjahr UND auf die Anzahl an gewünschten Ernteanteilen fest.
Davor stellen wir euch den Wirtschaftsplan für das kommende Kalenderjahr vor:
Der Wirtschaftsplan basiert auf detailgenauen Berechnungen der Kosten für alle Betriebsmittel (von Saatgut und Jungpflanzen über Bodenanalytik und Reparaturarbeiten bis zu Raummieten für Mitgliederversammlungen, Steuerberatung etc.), für Versorger (Strom, Wasser, Gas), für die Pacht (neben Freiland und Gewächshäusern auch Werkstatt, Arbeitsraum, Maschinen und deren Lager, Infrastruktur inkl. Bewässerung, Arbeitsgeräte,...), für Beiträge und Versicherungen (Betriebshaftpflicht, SoLawi-Netzwerk, Bioland-Verband, Bio-Zertifizierung), für die Arbeitskosten.
Insgesamt ergibt das ein Jahresbudget der laufenden Kosten, geteilt durch die Anzahl der Anteile ergibt sich ein Richtwert pro Anteil. Wohlgemerkt: Richtwert.
Das Konzept beruht darauf, dass mensch den Beitrag nicht allein am Durchschnitt, sondern am solidarischen Gedanken ausrichtet. Ziel ist es, gemeinsam das Gesamtbudget für das kommende Wirtschaftsjahr aufzubringen.
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