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Gemüse KW 48
Liebe Solawistas,
ich und meine Familie wünschen Euch eine schöne Adventszeit.
Diese Woche für Euch:
- Feldsalat
- Möhren
- Schwarzen Rettich
- Spinat
Zubereitungstipps aus der Datenbank von
Gemüse bringt's und Chefkoch
Schwarzer Rettich - Karottensalat
Spinat auf türkische Art
Liebe Grüße von
Jessica
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Steckrübe, Sellerie, Kohlrabi, Kohl, Möhren, Rote Bete, Schwarzen Rettich - all das lagern wir für euch über den Winter ein.
Da die großen Knollen und Köpfe am besten lagerfähig sind, geben wir die zuletzt raus. Sie trocknen aufgrund ihres günstigen Oberfläche-Volumen-Verhältnisses langsamer aus, und so bekommt ihr hoffentlich noch im März knackigen Weißkohl. Und zwar dann den großen.
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In einer Runde von 23 SoLawistas wurde heute Abend der Verein SoLawi Vierlande gegründet. Damit ist der Weg geebnet für den Übergang vom 2-Personen-Betrieb mit AbnehmerInnenverträgen zu einer handlungsfähigen Solidargemeinschaft.
Ein paar Satzungsänderungen wurden diskutiert und beschlossen, der Vorstand wurde gewählt (Anna, Jack, Ole), für den Beirat (unser weisungsbefugtes Gremium bestehend aus 10 SoLawistas) haben sich genügend Menschen gemeldet.
Mehr demnächst über diesen Kanal.
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SoLawi Vierlande Zukunftswerkstatt
Im letzten April haben sich 20 SoLawistas für ein Wochenende in einem Seminarhaus die Köpfe heiß diskutiert, Leitlinien erarbeitet und den Beschluss gefasst, einen Verein zu gründen.
Lasst uns gemeinsam spinnen, denken, diskutieren, planen was noch alles aus der SoLawi werden kann und soll, und die Umsetzung angehen.
Im April können wir wieder das Seminarhaus nördlich von Hamburg nutzen. Wer dabei sein will notiere sich jetzt schon das Wochenende:
5. - 7.4.2019
Letztes Jahr sind wir Freitag Abend an- und Sonntag Nachmittag abgereist. Näheres demnächst über diesen Kanal.
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Wie in der letzten Ackerpost schon kurz angesprochen: Inga, Ole und ich waren Mitte November zwecks Fortbildung und Inspiration auf einer Tagung zum Thema biointensive Landwirtschaft, Marketgardening und Microfarming in Kiel. Superspannend und viel mehr zu berichten als hier geht. Aber einen ausführlicheren Bericht soll es jetzt trotzdem geben!
Die drei Begriffe bezeichnen - verkürzt gesagt - den Anbau von biologischem Gemüse in Permakultur auf ziemlich kleinen Flächen mit dem Ziel, ertragreich und rentabel zu wirtschaften, ohne die Natur und last not least auch sich selbst auszubeuten (Burn-out ist auch in der Landwirtschaft eine häufig auftretende Erkrankung).
Anstatt also immer weiter in die Fläche zu wachsen und sich auf wenige Sorten zu spezialisieren, so wie man es nicht nur in der industriellen Landwirtschaft beobachten kann, konzentrieren sich biointensiv wirtschaftende Betriebe auf kleine Flächen, die sich ohne große Maschinen bearbeiten lassen, und bauen dort eine große Bandbreite an Gemüsesorten an. Alles soll aber für den Menschen zu bewältigende Ausmaße behalten. Die Aufgabe des Menschen besteht in diesem System hauptsächlich darin, die Bodenfruchtbarkeit nach allen Regeln der Kunst zu fördern. - „Die Pflanzen wachsen dann schon von allein“, wie es in einem der Vorträge hieß. Pflanzen und ernten muss man aber trotzdem noch :-)
Zu diesem ganzen Themenkomplex hatten die Veranstalter (Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), Öko-Junglandwirte Netzwerk, Gustav-Radbruch-Netzwerk für Philosophie und Ethik der Umwelt der Uni Kiel) drei Referenten und eine Referentin aus Kanada, Frankreich und Schweden eingeladen, die zu den Pionieren der biointensiven Landwirtschaft gehören. Sie berichteten von ihren Höfen, teilten ihre Erkenntnisse, ihre Erfahrungen und ihren Enthusiasmus und beantworteten zahlreiche Fragen aus dem Publikum.
Allen ist gemeinsam, dass sie ihr Gemüse nicht in einzelnen Reihen anbauen, zwischen denen der Boden mehr oder weniger blank liegt, sondern in kleinen schmalen Beeten, die nur in Ausnahmefällen betreten und wenn überhaupt nur sehr sparsam und schonend gefräst, aber ausgiebig mit Kompost versorgt werden. Die Pflanzen stehen dort dicht an dicht, so dass a) der Boden bestmöglich durchwurzelt wird und b) die dichte Blätterdecke Beikräuter unterdrückt und die Feuchtigkeit im Boden hält. So wird der Boden zum Paradies für jeden Regenwurm und dadurch auch wieder für jede Pflanze. Eine Win-win-Situation! Und eine sehr interessante Idee für uns. Bisher bauen wir ja nicht so an – aber vielleicht wagen wir 2019 mal einen Versuch? Unsere Regenwürmer hätten es verdient!
Zusätzlich zu den Vorträgen gab es zwei Workshop-Sessions, in denen wir uns ausführlicher mit einzelnen Themen (von wirtschaftlichen Aspekten über den Einsatz von Komposttees, Fermenten und Mulch bis zum No-till-Prinzip, d.h. Direktsaat ohne vorherige Bodenbearbeitung) auseinandersetzen und außerdem regional miteinander vernetzen konnten. Es waren super viele sehr nette Leute da, die spannende Projekte vorantreiben.
Nach dieser sozusagen nicht nur biointensiven Tagung wieder zurück in HH, haben wir drei den Kopf voller Pläne, was wir alles ausprobieren wollen in der nächsten Saison, um unseren Boden noch schöner, die Regenwürmer noch glücklicher, das Gemüse noch besser und uns alle noch zufriedener zu machen. Ich bin mega gespannt und freue mich darauf!
Kristina
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Ein weiterer Grund zum Feiern (neben der Vereinsgründung!: Dank des Einsatzes von 10 (!) fleißigen SoLawistas sind die öhren rechtzeitig vor dem Frost in die Sicherheit des Kühlcontainers gekommen - danke euch!
Wie froh ich über den Kühlcontainer bin, kann ich gar nicht häufig genug betonen (danke, Frank, Erich, Wolfgang!)
So kalt war es heute, dass der Feldsalat auf dem Feld bis zum Nachmittag nicht aufgetaut war - und wir nicht ernten konnten. Gut, dass es auch noch Paprika-Pflanzen herauszureißen gab, Maschinen zu recherchieren, Dateneingaben zu machen (all unsere Aufzeichnungen des Sommers sind auf vergilbten Notizzetteln: Was wann wo in welchen Abständen, Mengen, gesät, gepflanzt, geerntet wurde), unsere wertvolle Datenbasis für die Anbauplanung des nächsten Jahres.
Im Blog sind spätestens ab Freitag neue Bilder.
Schöne Grüße von
Inga
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Liebe Solawistas,
wie ihr wisst, ab nächstem Jahr ist Kristina als dritte Gärtnerin dabei, deswegen werden wir auch an Fläche und Mitgliedern wachsen, daher:
- Bitte macht Werbung für unsere SoLawi
- Macht auf unsere Infoveranstaltungen aufmerksam!
- Verteilt unsere Flyer (sind hier zum selbst ausdrucken und weiterleiten verfügbar)
- Außerdem: Wer hat Lust und Zeit, auf einer (oder mehreren) der Infoveranstaltungen von unserer SoLawi zu erzählen?
Auf den Veranstaltungen sind immer 2 Gärterner*innen vertreten – wir suchen zusätzlich 2 Mitglieder*innen pro Veranstaltung
Gerne können auch bisher nicht aktive Mitglieder mitmachen – wir unterstützen euch natürlich!
Bitte melden bei angela@solawi-vierlande.de
Hier die Termine:
5.12.18, 19-21 Uhr, Cafe Chrysander, Chrysanderstraße 61, 21029 HH
9.12.18, 15-17 Uhr, Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 HH
15.12.18, 15-17 Uhr, Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 HH
17.1.19, 19-21 Uhr, Lola, Lohbrügger Landstraße 8, 1. Stock, 21029 HH
Speziell für die Infoversanstaltungen in der Schanze bräuchten wir noch Unterstützung!
Aber auch in Bergedorf (Lola und Chrysander) bräuchten wir noch 1-2 Personen: Für Technik, Erfahrungsberichte, ...
schöne Grüße
Inga
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Wir möchten am 28.11. 19:30 h eine Vereinsgründungssitzung einberufen und alle Mitglieder, die sich aktiv einbringen möchten sind dazu einladen. Das Treffen findet statt im BelAmi, in der Holtenklinker-Strasse 26, Hamburg - Bergedorf.
Wenn ihr Lust habt zu kommen, und wenn ihr euch vorstellen könnt, eine Rolle im Beirat, Vorstand, oder beides zu übernehmen.
Meldet euch bitte bei uns
Angela, Ole, Inga,
(i.V. für die Gruppe, die sich bisher bei der Vereinsgründung einbringt)
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Ihr kennt's schon:
- Tomatenkisten. Falls das Papier in den Tomatenkisten nicht zu dreckig ist, lasst es gern drin – damit spart ihr Müll und wir Arbeit!
- Abwiegen. Wir wiegen das Gemüse so genau wir können aus, und teilen es durch die Anteile - bitte wiegt daher auch und schätzt nicht.
Sonst kann es sein, das für die oder den letzten nichts mehr da ist - wir haben eine paar Rückmeldungen bekommen, dass von einigen Sorten am Ende nichts mehr da war.
Fehler können immer passieren, klar! ...uns ganz sicher auch.
Also, neben genauem Ablesen der Waage ist Toleranz und Langmut gefragt.
- Transportbehältnisse. Tasche oder Korb nicht vergessen: Die Kisten müssen im Depot bleiben, und am folgenden Freitag an die Gärtnerei zurück. Bringt also bitte eigene Transportbehältnisse mit, Danke!
- Abholzeit. Das Gemüse kann wieder ab 12:30 den Hof verlassen.
- Gemüse-Vertretung. Falls ihr es mal nicht schafft euer Gemüse abzuholen oder ihr in denn Urlaub fahrt wäre es eine tolle Sache wenn ihr eine Vertretung habt der euren Anteil abholt.
- Halber Ernteanteil? Halben Kohlkopf! Wenn wir bei Stückware oder Bunden /Kohlköpfe, Radieschen, Schnittluach...) schreiben, dass der halbe Ernteanteil die Hälfte bekommt - seid nicht schüchtern sondern macht das Bund auf, nehmt euch die Hälfte raus, oder zerschneidet den Kohlkopf!
Wir machen keine kleinen Bunde, und können keine extra kleinen Kohlköpfe für halbe Anteile ernten. Daher: Bitte ein Messer ins Depot legen!
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