|
Gemüse KW 8
Liebe Solawistas,
Diese Woche für Euch:
- Möhren
- Rote Beete
- schwarzer Rettich
- Postelein
- Special-Wildkräuter: Vogelmiere
Zubereitungstipps aus der Datenbank von Gemüse bringt's
Rote Bete Kartoffelsalat
Schwarzer Rettich - Karottensalat
Möhrenpuffer mit Joghurtsoße
Liebe grüne Grüße von
Jessica
|
|
Alle Mitglieder sollten vor anderthalb Wochen eine Umfrage-Mail erhalten haben, um euch Depots zuzuordnen. Von den 144 verschickten Umfragen wurden 4 noch nicht beatwortet. Das ist ein Knaller Ergebnis! Danke für eure Mitarbeit!
Ganz herzlichen Dank an Eike, dass du deinen Server kostenfrei zur Verfügung gestellt, und die Umfragen-Infrastruktur eingerichtet hast!
Wenn ihr diese Umfrage-Mail nicht erhalten habt, meldet euch bitte auf jeden Fall bei der AG Logistik it@solawi-vierlande.de
Ab nächster Woche gibt es dann die Depot-Zuordnungen.
IR
|
|
Bei den frühlingshaften Temperaturen kommt es einem gar nicht mehr so seltsam vor, nun auch schon die ersten Saaten auszubringen:
Diese Woche säen wir Rettich und Radieschen im Gewächshaus, und draußen schon die Dicken Bohnen. Auf der Fensterbank stehen Paprika, Chili und Artischocken zum Keimen. Der Kohlrabi schiebt die ersten Folgeblätter heraus.
Auf dem Eggers-Acker geht es auch voran: Wir haben rechtzeitig aufgeräumt, Netze, Zaundraht, Schilder, damit Matthias' Mitarbeiter für uns die Erntereste mit dem Schlegelmulcher klein machen konnte. So ist die organische Substanz aufgefasert und leichter angreifbar für das Bodenleben: Würmer, Asseln, Springschwänze, Nematoden, Bakterien - die alles teils verzehren, teils in Humus umwandeln.
Matthias wird dann für uns ganz flach pflügen, sodass der Kompost (den ihr mit uns im letzten Jahr aufgebracht habt!) und auch die Erntereste im oberen Bodenhorizont bleiben, dort für eine gute Krümelstruktur sorgen, die Wasser und Nährstoffe für die Pflanzen hält.
Bilder gibt's ab Freitag im Blog.
Außerdem sind wir dabei, die Logistik für die drei Stadtdepots (zwei neue in Hohenfelde und der Schanze ab 1.3.) auf die Kette zu kriegen. Es wird wohl ein Fahrer engagiert werden, da die Fahrten aus der und in die Stadt am Freitagnachmittag durch die "Städter" nicht zu leisten ist. Ein geringer Motorisierungsgrad (sehr löblich) und die weite Strecke machen es schwerer, als hier in Vierlanden.
Nicht vom Acker, aber auch ein weites Feld:
Heute war ich - als Delegierte der GärtnerInnen - auf der Landesmitgliederversammlung unseres Anbauverbandes Bioland. Ein großer inhaltlicher Punkt war der Vertrieb von Bioland-Produkten über den Discounter Lidl. Die Verträge sind bereits eingetütet - die höhere Ebene, die Bundesdelegiertenversammlung des Bioland e.V. war von den Landesvertetern befugt worden. Trotzdem gab es auf Landesebene noch mal ein Aufbegehren und einen Ausstiegswunsch. Gründe sind a) die abzusehende Abhängigkeit von Markt-Riesen, die Preise diktieren können und damit b) dem Naturkostfachhandel (der aufgrund der geringeren Größe und damit geringeren Effizienz höhere Margen braucht als die Discounter) Marktanteile abspenstig machen, und ihn letztlich zerstören. Wie auf der Bundesebene wurde auch der Antrag auf Landesebene ziemlich kontrovers diskutiert. Es wird ins Feld geführt, dass wenn jemand mit den großen Discountern auf Augenhöhe verhandeln könne, dies die großen Erzeugerverbände seien, man mit den Gegebenheiten der Wirtschaftsstruktur arbeiten müsse, und das Ziel 100% ökologisch bewirtschafteter Fläche sei (nicht Bio als elitäres Nischenprodukt). Die Ausweitung der Bioanbaufläche könne nur über eine Ausweitung der Nachfrage, und diese nur über erweiterte Vertriebswege erfolgen.
Nicht erschöpfend: Kommentare von der TAZ, dem jAbL 1 und 2.
All das gehört, stellte sich mir die Frage, ob den unzureichenden Vertriebswegen beizukommen sei, indem man auf Quasi-Monopolisten setzt, welche die alternativen Vertriebswege auch noch dahinraffen. Ich habe gegen den Vertrag mit Lidl gestimmt. Wir sind überstimmt worden.
Schöne Grüße von
Inga
|
|
Die derzeit aktiven AGs sind unter unten stehenden E-Mailadressen zu erreichen.
Habt ihr Lust mitzuwirken? Schreibt gern:
AG Acker ackerag@solawi-vierlande.de
AG IT it@solawi-vierlande.de
AG Logistik logistik@solawi-vierlande.de
Mitgliederverwaltung buero@solawi-vierlande.de
Ackerpost ackerpost@solawi-vierlande.de
und den drei GärtnerInnen unter info@solawi-vierlande.de
oder persönlich an
kristina@solawi-vierlande.de
ole@solawi-vierlande.de
inga@solawi-vierlande.de
|
|
Ihr kennt's schon:
- Tomatenkisten. Falls das Papier in den Tomatenkisten nicht zu dreckig ist, lasst es gern drin – damit spart ihr Müll und wir Arbeit!
- Abwiegen. Wir wiegen das Gemüse so genau wir können aus, und teilen es durch die Anteile - bitte wiegt daher auch und schätzt nicht.
Sonst kann es sein, das für die oder den letzten nichts mehr da ist - wir haben eine paar Rückmeldungen bekommen, dass von einigen Sorten am Ende nichts mehr da war.
Fehler können immer passieren, klar! ...uns ganz sicher auch.
Also, neben genauem Ablesen der Waage ist Toleranz und Langmut gefragt.
- Transportbehältnisse. Tasche oder Korb nicht vergessen: Die Kisten müssen im Depot bleiben, und am folgenden Freitag an die Gärtnerei zurück. Bringt also bitte eigene Transportbehältnisse mit, Danke!
- Abholzeit. Das Gemüse kann wieder ab 12:30 den Hof verlassen.
- Gemüse-Vertretung. Falls ihr es mal nicht schafft euer Gemüse abzuholen oder ihr in denn Urlaub fahrt wäre es eine tolle Sache wenn ihr eine Vertretung habt der euren Anteil abholt.
- Halber Ernteanteil? Halben Kohlkopf! Wenn wir bei Stückware oder Bunden /Kohlköpfe, Radieschen, Schnittluach...) schreiben, dass der halbe Ernteanteil die Hälfte bekommt - seid nicht schüchtern sondern macht das Bund auf, nehmt euch die Hälfte raus, oder zerschneidet den Kohlkopf!
Wir machen keine kleinen Bunde, und können keine extra kleinen Kohlköpfe für halbe Anteile ernten. Daher: Bitte ein Messer ins Depot legen!
|
|
|
|
|