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Gemüse KW 13
Liebe Solawistas,
waren das nicht ein paar schöne Frühlingstage?
So ein bisschen Sonne macht gleich gute Laune und Lust mehr rauszugehen.
Ich wünsche Euch eine wunderschöne restliche Woche.
Diese Woche gibt es:
- Spinat
- Weißkohl
- Postelein
- Kartoffeln
Rezept Vorschläge von Gemüse bringt's und Chefkoch:
Weißkohl-Grünkern-Kartoffel-Auflauf
Spinat auf türkische Art
Pasta-Pilze-Postelein-Salat
Posteleinsalat mit Zucchini - Parmesancroutons
Viele Postelein Grüße
Eure Jessica
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Der nächste Stammtisch findet nächste Woche, am 9.4. statt. Kommt ins Bel Ami, Holtenklinker-Strasse 26, Hamburg - Bergedorf, ab 19:00 (immer am 2. Dienstag im Monat).
IR
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Buchvorstellung
Liebe Freundinnen + Freunde auf der Suche nach Alternativen,
zur Belebung der Diskussion über Gesellschaftsmodelle ohne Konkurrenz und Renditeorientierung haben Silke Helfrich & David Bollier ein neues Buch geschrieben:
Frei, fair und lebendig – die Macht der Commons
Das Kulturhaus Serrahn, die Sachsentor Buchhandlung, der Verein Bergedorf im Wandel, die Solidarische Landwirtschaft Vierlande, die Druckerei Zollenspieker und attac Bergedorf laden deshalb zu einer
Buchvorstellung mit Silke Helfrich am
Dienstag 16.4. um 20:00 Uhr
ins SerrahnEINS, Serrahnstr. 1
Eintritt: Hutspende
ein. Dieses Buch zeigt uns: Es gibt eine real existierende Alternative zum Kapitalismus, zum übermächtigen Markt und zu einem Staat, der sich ganz offensichtlich nicht am Gemeinwohl orientiert. Diese Alternative ist menschen- und naturfreundlich, befriedigt Bedürfnisse und produziert Verbundenheit. Sie ist so alt wie die Menschheit und doch so modern wie neueste Computertechnik. Sie ist überall auf dem Globus präsent. Es handelt sich um die Commons. Manche sagen dazu auch „Gemeineigentum“, doch das ist unzulässig verkürzt. Commons sind lebendige soziale Prozesse, in denen Menschen selbstorganisiert ihre Bedürfnisse befriedigen.Mit großem theoretischen und empirischen Aufwand haben Silke Helfrich und David Bollier die Ergebnisse der Commons-Forscherin und Nobelpreisträgerin Ellinor Ostrom weiterentwickelt und grundlegende Muster gefunden. Um nur einige zu nennen: „ohne Zwänge beitragen“, „sich in Vielfalt gemeinsam ausrichten“ und „Wissen großzügig weitergeben“.
Durch Commoning kann heute praktisch alles gemeinsam bereitgestellt und genutzt werden, was Menschen brauchen: Solarautos, Lampen, Stoffe, Möbel, Krankenpflege, WLAN, Software. In Projekten der Solidarischen Landwirtschaft wird Gemüse gezogen und das Risiko, dass die Ernte verhagelt, gemeinsam getragen. Das „Mietshäuser-Syndikat“ löst Wohnraum aus dem Markt und überlässt ihn Menschen, die zugleich Mieter und Eigentümer werden. Und Gemeinschaftswälder und -gewässer sind wohl der älteste Commons überhaupt: Bis zu 2,5 Milliarden Menschen sind auf Gemeinschaftsland angewiesen.
Die befreiende Botschaft des Buches: Die Macht der Commons ist real. Sie gehören zu einer Bewegung und Weltanschauung, die die Menschheit planetenfreundlich durch kommende Jahrhunderte tragen kann.
In dem Gespräch mit Silke Helfrich wollen wir auch die Erfahrungen der Ansätze im Bergedorfer Raum wie Solidarische Landwirtschaft, Urban Gardening und Gemeinwohlökonomie mit einbeziehen.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!
Anke Heidorn und Thomas Deuber
für die Veranstalter
Weitere Informationen unter: https://commons-institut.org/
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Liebe SoLawistas,
Was passiert bei uns so?
Draußen konnten wir die Sonnentage vor dem Regen nutzen um Petersilie, Asiasalat, Spinat, Salat zu pflanzen - und heute wurde er gratis für uns angegossen. Wenn wir unsere Arbeiten mit dem Wetter synchronisieren können, läufts am besten.
Am Montag hatte Bauer Matten Zeit, unseren Acker auf Hof Eggers zu pflügen - der perfekte Zeitpunkt: Der Boden war trocken genug, um durchs befahren nicht zu stark verdichetet zu werden, kaum am Pflug zu schmieren und krümelig zu brechen.
Wie in einem Zen-Garten hat er dabei um unsere im Herbst gesteckten Zwiebeln herum gepflügt.
Montag kam eine riesige Fuhre Kompost für den neu dazu gekommenen Teil des Ackers - der Sattelschlepper fuhr vertrauensselig auf den angwiesenen Grünstreifen, kaum war die Last von der Antriebsachse beim Abkippen nach hinten gerutscht lösten sich die Reifen vom Boden - zum Glück war Landwirt George mit dem Trecker zur Stelle, um dem Gefährt wieder Boden unter die Füße zu schaffen.
Nun steht es an, den eingewinterten Saugkorb für die Bewässerung wieder an Ort und Stelle zu befestigen - bei der Demontage im Herbst hatten wir eine unschöne Begegnung mit Erdwespen und hoffen die Installation zu bewerkstelligen, bevor die lieben Kleinen wieder aktiv werden. Falls dem nicht so sein sollte, wird es an dieser Stelle nächste Woche einen Aufruf geben, uns einen Imker-Anzug zu leihen.
Die Tomatenpflänzchen sind pikiert, und umgezogen - vom leerstehenden Zimmer mit Wachstumslampe ins Anzuchtgewächshaus: Richtiges Sonnenlicht für die Tomaten, und die Herausforderung für uns, den Ofen immer zu befeuern.
Bilder gibt's spätestens ab Freitag im Blog.
Schöne Grüße von
Inga
p.S.: Wir produzieren nicht nur Gemüse, sondern auch Papier: Pflanz- und Saatlisten, Erntedokumentation, Wochenpläne und Kommissionier-Listen, wir sammeln Kataloge von kulturschutznetzherstellern, Bioland-Zeitschriften, ...
Hat jemand so eine Büro-Schubladenbox herumstehen, die er/sie nicht mehr braucht und haben mag? Unser Gärtnerei-Büro würde wahnsinnig an Ordnung gewinnen!
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Wir wurden gefragt, ob es am Karfreitag Gemüse von uns gibt. Das fragt sich vielleicht die eine oder andere, daher hier die Antwort: Ja!
IR
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Die aktiven SoLawistas tauschen sich derzeit auf der Diskussionsplattform Slack aus. Das funktioniert für uns besser als E-Mail.
Wer aktiv an der Mitgestaltung der SoLawi teilhaben will, ist eingeladen, das mit uns auf der Kommunikationsplattform zu tun!
Meldet euch in dem Fall bei Christine: Kommunikation@solawi-vierlande.de
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Im Mitgliederbereich der Webseite stehen u.a. die Protokolle der Beiratssitzung zur Verfügung. Die Seite ist „under construction“ - nach und nach können wir dort weitere Dokumente die für alle Verfügbar sein sollen einstellen – von AG-Sitzungsprotokollen bis zu Workshop-Flipcharts.
Das Passwort zu eurem Mitgliederbereich lautet: leckersolidarisch
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Zum markieren im Kalender - Der Termin für unser Sommerfest steht fest:
Am Sonntag, den 18.8.2019 von 14-17:00
Wer hat Lust, im Festkommittee mitzuwirken? Das hat letztes Mal viel Spaß gemacht und war recht unaufwendig. Das Festkommitee 2018 steht für Fragen zur Verfügung.
Meldet euch bei der Ackerpost.
Kontakt: beirat@solawi-vierlande.de
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Was in der eigenen Vorstellung funktioniert, kann in anderen Köpfen ganz anders ankommen. Vielleicht ist die Liste, die wir wöchentlich mit ins Depot schicken nicht selbsterklärend.
Daher hier ein Versuch, sie besser zu erklären:
IR
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Die derzeit aktiven AGs sind unter unten stehenden E-Mailadressen zu erreichen.
Habt ihr Lust mitzuwirken? Schreibt gern:
AG Acker ackerag@solawi-vierlande.de
AG IT it@solawi-vierlande.de
AG Logistik logistik@solawi-vierlande.de
Mitgliederverwaltung buero@solawi-vierlande.de
Ackerpost ackerpost@solawi-vierlande.de
und den drei GärtnerInnen unter info@solawi-vierlande.de
oder persönlich an
kristina@solawi-vierlande.de
ole@solawi-vierlande.de
inga@solawi-vierlande.de
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Ihr kennt's schon:
- Freitag Mittag holen die SoLawistas, die sich für diesen Freitag als Fahrer eingetragen haben das Gemüse zu euren Depots. Das Gemüse kann wieder ab 12:30 den Hof Richtung Depots verlassen.
- Wann ihr das Gemüse im Depot abholen könnt, erfahrt ihr auf unterschiedlichem Wege. Die einen haben eine Signal-Gruppe, die anderen schicken eine E-Mail über den Depotgruppenverteiler, bei den wieder anderen sind die Öffnungszeiten des Depots bestimmend.
- Im Depot findet ihr dann Kisten mit den verschiedenen Gemüsesorten, Waagen, ein Messer zum Teilen von Gemüse und zwei Aushänge: Eine Liste, auf der ihr euren Namen abhakt. Auf dem Lieferschein steht, wieviel Gemüse von welcher Sorte für 0,5 bzw. einen Ernteanteil gedacht ist.
- In manchen Depots hängt auch eine Fahrerliste. Bringt also gern euren Kalender mit, um euch ggf. als FahrerIn einzutragen.
- Wir wiegen das Gemüse so genau wir können aus, und teilen es durch die Anteile - bitte wiegt daher auch und schätzt nicht.Abwiegen.
- Sonst kann es sein, das für die oder den letzten nichts mehr da ist - wir haben eine paar Rückmeldungen bekommen, dass von einigen Sorten am Ende nichts mehr da war.
Fehler können immer passieren, klar! ...uns ganz sicher auch.
Also, neben genauem Ablesen der Waage ist Toleranz und Langmut gefragt.
- Viele Depots haben außerdem eine Geschenkekiste. Mögt ihr etwas nciht, oder es ist zu viel, tut es hier rein, dann freut sich ein anderer. Vielleicht findet ihr hier ja auch selbst Schätze.
- Transportbehältnisse. Tasche oder Korb nicht vergessen: Die Kisten müssen im Depot bleiben, und am folgenden Freitag an die Gärtnerei zurück. Bringt also bitte eigene Transportbehältnisse mit, Danke! Die Möhren sind dreckig (so halten sie länger). Der Salat ist recht nass. Eine große Plastikdose ist schonender als ne Tüte.
- Eigentlich klar, aber in der freudigen Erregung über den Postelein vergisst man es vielleicht trotzdem: Alle freuen sich über einen sauberen Boden, eine abgewischte Waage, und die zuletzt Abholenden sich nicht nur über die kleinsten Möhren.
- Gemüse-Vertretung. Falls ihr es mal nicht schafft euer Gemüse abzuholen oder ihr in denn Urlaub fahrt wäre es eine tolle Sache wenn ihr eine Vertretung habt der euren Anteil abholt.
- Halber Ernteanteil? Halben Kohlkopf! Wenn wir bei Stückware oder Bunden /Kohlköpfe, Radieschen, Schnittluach...) schreiben, dass der halbe Ernteanteil die Hälfte bekommt - seid nicht schüchtern sondern macht das Bund auf, nehmt euch die Hälfte raus, oder zerschneidet den Kohlkopf!
Wir machen keine kleinen Bunde, und können keine extra kleinen Kohlköpfe für halbe Anteile ernten. Daher: Bitte ein Messer ins Depot legen!
- Tomatenkisten. Falls das Papier in den Tomatenkisten nicht zu dreckig ist, lasst es gern drin – damit spart ihr Müll und wir Arbeit!
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